Umsatz steigern

13 easy-done Ideen, die deinen Umsatz steigern

Blickst du am Ende des Monats auch immer mit sorgenvollem Blick auf deinen Kontostand? Fällt es dir schwer, regelmäßig wiederkehrende Umsätze zu generieren? Oder schwanken deine Einnahmen von Monat zu Monat so sehr, dass du nicht vernünftig planen kannst?

Dann lies weiter: In diesem Artikel teile ich mit dir 15 Ideen, mit denen du innerhalb kürzester Zeit deine Umsätze steigern kannst.

Inhalt

Umsatz steigern: Schnelle Resultate, statt monatelanger Produktentwicklung

Diese Situation kennst du bestimmt auch:

Dein Online-Business läuft gerade erst an, du hast auch schon erste kleinere Aufträge erledigt, aber so richtig rund läuft es nicht.

Für Werbeanzeigen fehlt dir das Geld. Oder der Mut. Und du hast weder eine riesige Reichweite, noch ein Netzwerk, das dich unterstützt.

Oder du bist schon länger selbstständig, aber planbar und vor allem wiederkehrende Umsätze zu generieren fällt dir schwer.

Diese Phasen sind völlig normal. Nicht immer läuft es rund.

Egal, wo du gerade stehst, was du auf jeden Fall nicht machen solltest ist, dich auf ein riesiges Produkt, vielleicht sogar einen Onlinekurs, zu fokussieren. Das Problem dabei ist nämlich, dass du dieses Produkt nicht innerhalb kurzer Zeit erstellen kannst. Und noch weniger verkaufen.

Was du brauchst, sind kleine, smarte Angebote, die dir aber in Summe helfen, schwierige Zeiten zu überbrücken. Das bedeutet nicht, dass du keinen Onlinekurs oder Gruppenprogramm erstellen solltest. An diesem Punkt macht so ein Produkt aber einfach noch keinen Sinn und sollte daher auch keine Priorität haben.

In diesem Artikel geht es um kleinere Produkte, die

  • du innerhalb kürzester Zeit erstellen kannst
  • dir dabei helfen, schwierige Zeiten zu überbrücken, indem sie deinen Umsatz steigern
  • deine Produktwelt aufbauen oder eine bestehende sinnvoll ergänzen

Denn das geniale an kleinen, smarten Produkten ist, dass sie dich schnell in die Umsetzung bringen und du es dir gleichzeitig beim Verkaufen viel leichter machst. Niedrigpreisige Angebote haben nur eine kleine Hemmschwelle und werden viel eher, vor allem aber mit weniger Akquise-Aufwand gekauft.

Es geht hier also nicht um „schnell reich-Methoden“ oder automatisierte Funnels, sondern darum, planbar Einnahmen zu generieren und Schritt für Schritt deinen Umsatz zu erhöhen. Und einmal aufgesetzt, kannst du sie immer wieder nutzen oder sogar weiter ausbauen.

Und noch etwas ist mir an dieser Stelle wichtig:

Alle Ideen, die du in diesem Artikel findest, sind Produkte, die du vorrangig an deine bestehende Community, zum Beispiel auf Social Media oder innerhalb deines Newsletters, verkaufen kannst. Du brauchst im Prinzip also kein Werbebudget oder ellenlange Launch-Phasen.

Deine Community ist noch zu klein oder dein Newsletter nicht existent? Dann plane 2-3 Wochen zusätzlich ein und mache auf dein Angebot bereits in der Erstellungsphase ausführlich auf all deinen Kanälen aufmerksam.

Voraussetzungen für Produkte, die deinen Umsatz steigern

Es braucht also grundsätzlich keine riesige Community, um mit kleinen Angeboten Einnahmen zu generieren.

Dennoch solltest du folgende Dinge beachten, damit deine Angebote auch wirklich gekauft werden:

Fokussiere dich auf bestehende Kund*innen

Menschen, die bereits bei dir gekauft haben wissen, was sie bei dir bekommen. Und genau diese Tatsache macht sie so wertvoll.

Du brauchst hier keine stundenlange Überzeugungsarbeit oder hektische Gehampel auf Instagram.

Was du brauchst, ist ein Gefühl dafür, welche nächsten Schritte deine bestehenden Kund*innen jetzt gehen möchten. Wie sie ihrem Ziel einen Schritt näher kommen und was genau sie dafür in diesem Moment brauchen.

Im ersten Schritt und noch bevor du über ein kleines Angebot nachdenkst, solltest du daher einen Blick auf deine bestehende Kund*innen und die von ihnen gekauften Produkte werfen. Gibt es etwas, das dir spontan als Folgeangebot einfällt? Hast du schon länger eine Idee dazu, die du jetzt umsetzen könntest?

Falls du unsicher bist, welches Angebot du deinen bestehenden Kund*innen machen kannst, dann frage sie gezielt danach. Entweder über den direkten Austausch via PN oder Email, oder anonym mit einer Umfrage.

Wähle ein Angebot, das du schnell erstellen kannst

Klingt nicht wirklich überraschend, wenn wir über eine schnelle Umsatzsteigerung sprechen, ist aber ein Punkt, der viele ins schleudern bringt.

Es macht keinen Sinn, sich tagelang in neue Tools einzuarbeiten oder ganz neue Vertriebswege zu gehen. Wenn du innerhalb kürzester Zeit ein Produkt auf die Beine stellen und verkaufen willst, solltest du auf bestehende Ressourcen zurückgreifen, statt das Rad neu zu erfinden.

Wenn du zum Beispiel schon in Sachen Content Marketing unterwegs bist, also regelmäßig Inhalte für deinen Blog oder Podcast erstellst, kannst du diesen Content für dein smartes Produkt aufbereiten und nutzen.

Wenn du sehr aktiv in den sozialen Netzwerken unterwegs bist, findest du auch hier viele Inhalte, die du verwenden kannst, um daraus zum Beispiel weiterführende, kostenpflichtige Angebote zu erstellen.

Dein erster Blick sollte also auf deine bestehende Inhalte gerichtet sein und auf die Frage, wie du sie verwenden kannst.

Verzichte außerdem auf neue Tools, in die du dich erst einarbeiten musst. Das kostet dich nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Nerven, wenn mal etwas nicht direkt funktioniert.

Für die meisten kleinen Angebote kannst du dein bestehendes Equipment nutzen und musst nicht in weiteres investieren. Das spart zusätzlich auch noch Geld, das du vermutlich sowieso gerade nicht übrig hast.

Nutze Umfragen, um dein Angebot zu validieren

Diesen Punkt hatte ich weiter oben schon einmal angesprochen, er ist aber so wichtig, dass ich noch einmal auf das Thema Umfragen eingehen möchte.

Was ich aktuell bei vielen Kund*innen sehe ist, dass sie sich stundenlang Gedanken über Produkte machen und am Ende eins erstellen, ohne vorher überhaupt abgefragt zu haben, ob es einen Bedarf gibt.
Und das trifft natürlich generell auf alle Produkte zu.

Bei Angeboten, die du schnell entwickeln und mit denen du auch zeitnah deinen Umsatz steigern willst, ist es aber noch wichtiger zu wissen, was deine Community gerade braucht, denn

Das beste Produkt bringt dir nichts, wenn es niemand kauft!

Gehe also ganz gezielt auf deine Newsletter-Abonnent*innen oder Follower zu und frage, wo sie gerade stehen und was sie sich an Unterstützung wünschen.

Dadurch bekommst du nicht nur Ideen für ein Angebot, sondern kannst auch gleichzeitig ganz gut einschätzen, wie es sich am Ende verkaufen wird.

Ich nutze Umfragen regelmäßig in meinem Newsletter, um relevanten Content zu erstellen und bin immer wieder überrascht, wie viele Dinge genannt werden, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.

#1: Live-Workshops

Live-Veranstaltungen und gerade Workshops selber sind beliebte Angebote, die deine Kund*innen direkt in die Umsetzung bringen und bei denen du direkt mit ihnen zusammenarbeitest.

Du kannst also sofort auf Fragen reagieren und bei Problemen unterstützen.

Menschen lieben Abkürzungen. Ganz besonders dann, wenn sie am Ende des Tages ein Ergebnis in den Händen halten.

Formliere daher ein ganz konkretes Ziel für deinen Live-Workshop und erstelle alle Inhalte, die deine Kund*innen brauchen, um es zu erreichen.

Workshops sind sehr leicht aufzusetzen und mit geringer Voraufzeit zu halten.

Auch die Technik kann sehr einfach aufgesetzt werden, die meisten Tools wirst du sogar bereits nutzen: 

  • Zoom oder eine andere Video-App
  • Mikrofon, integriert oder extern
  • Kamera, integriert oder extern

Achte darauf, dass deine Teilnehmer*innen konkrete Lösungen erarbeiten, also nicht nur „frontal beschallt“ werden. Gruppenarbeit, zum Beispiel in Break-Out-Sessions sind Umsetzungsgaranten und verschaffen dir während der Veranstaltung zwischendrin etwas Luft.

#2: Challenges

Ich liebe Challenges. Und noch mehr, wenn ich weiß, dass ich danach ein ganz bestimmtes Ziel erreicht habe.

Mit einer Email-Challenge zum Beispiel machst du dich zeit- und ortsunabhängig und musst nicht live anwesend sein, wenn deine Teilnehmer*innen arbeiten. Du bereitest also vorab eine Serie von Nachrichten mit Aufgaben vor, die du dann automatisiert an deine Teilnehmer*innen versendest.

Ich empfehle dir allerdings, parallel dazu zumindest teilweise Support anzubieten, denn nur so findest du heraus, ob dein Angebot funktioniert. Oder ob du es noch optimieren solltest. 

Challenges sind auch deshalb so beliebt, weil die Teilnehmer*innen sich dabei spielerisch mit anderen messen können und sich so ein – positiver – Wettkampf ergibt, der dafür sorgt, dass alle dranbleiben. Dazu benötigen sie einen Raum zum Austausch.

Auch hier brauchst du nur sehr wenig Technik, die du wahrscheinlich auch schon nutzt:

  • Email-Tool, mit dem du die Mails versendet
  • alternativ eine Facebook-Gruppe oder eine Plattform zum Austausch

#3: Video-Kurse

Auch Video-Kurse kannst du zeit- und ortsunabhängig anbieten. Du musst also nicht anwesend sein, während deine Käufer*innen damit arbeiten.

Die Erstellung der einzelnen Videos ist gerade am Anfang zeitintensiv. Dafür hast du am Ende ein Produkt erstellt, das du immer wieder anbieten kannst. Später sogar automatisiert als Teil eines Funnels.

Und noch ein weiterer Vorteil spricht für Video-Kurse:

Du kannst komplexe Vorgänge leicht verständlich abbilden und so dafür sorgen, dass deine Käufer*innen in die Umsetzung kommen.

Wenn es an der ein oder anderen Stelle haken sollte, können sie das Video noch einmal anschauen oder in Teilen nacharbeiten.

Die besten Ergebnisse erhalten deine Käufer*innen, wenn du zusätzlich ein Workbook anbietest, das sie während der Teilnahme unterstützt.

Auch die Technik ist denkbar einfach. Entweder filmst du dich mit deinem Smartphone selber oder du nutzt einen Screen-Recorder, um zum Beispiel etwas am Bildschirm abzufilmen. Dabei kannst du entscheiden, ob du als „Talking Head“, also mit deinem Gesicht eingeblendet wirst, oder ob nur die Inhalte gezeigt werden sollen.

#4: Audio-Kurse

Weißt du, warum Podcasts so beliebt sind? Weil man sie an jedem Ort und zu jeder Zeit hören kann. Und weil man sich nicht auf einen Bildschirm fokussieren muss, sondern sogar noch Dinge nebenbei erledigen kann. 

Audio-Kurse sind nichts anderes als Podcast-Episoden mit Lerninhalten. Und sie werden genau deshalb immer beliebter.

Wir alle sind vielbeschäftigt. Und ich wette, auch bei dir schlummert das ein oder andere Freebie oder sogar ein Onlinekurs in der virtuellen Schublade.

Audio-Kurse können – eben weil sie leicht und überall zu konsumieren sind – genau das verhindern.

Auch hier ist die Technik denkbar einfach. Du kannst entweder dein integriertes Micro nutzen oder – und das empfehle ich grundsätzlich – für schon unter 100€ ein externes Micro kaufen.

Zur Bearbeitung deiner Audio-Kurse kannst du auf kostenlose Tools zurückgreifen. Ich nutze zum Beispiel Audacity, um meine Podcast-Episoden aufzunehmen und zu bearbeiten.

#5: Email-Kurse

Im Prinzip ähnlich aufgebaut wie Email-Challenges, allerdings meistens ohne weiteren Support:

Deine Teilnehmer*innen erhalten über einen gewissen Zeitraum Aufgaben per Email, die sie dann, zum Beispiel mit einem zusätzlichen Workbook, umsetzen.

Für die Durchführung eines Email-Kurses brauchst du lediglich ein Email-Tool, das du vermutlich bereits hast. Zusätzlich kannst du weitere Arbeitsmaterialien bereitstellen. Workbooks lassen sich zum Beispiel sehr gut mit Canva gestalten.

#6: Live-Gruppenprogramm

Mit einem Live-Gruppenprogramm begleitest du deine Teilnehmer*innen über einen bestimmten Zeitraum und erreichst mit ihnen ein gemeinsames Ziel.

Das Besondere daran: Du erstellst die Unterlagen „auf Zuruf“ und individuell an die Bedürfnisse deiner Kund*innen angepasst. Diese Art der Begleiter eignet sich vor allem dann, wenn deine Teilnehmer*innen alle eine ähnliche Herausforderung haben, die sie mit deiner Unterstützung lösen können.

Für den Einstieg macht es Sinn, ein eher kleineres Ziel zu formulieren und das Programm insgesamt nicht länger als 6-8 Wochen durchzuführen.

#7: Bezahlte Facebook-Gruppen

Schnell kommunizieren, unabhängig arbeiten: Die Vorteile dieser Zusammenarbeit liegen auf der Hand.

Deine Teilnehmer*innen können sich mit dir und den anderen schnell und unkompliziert austauschen, erhalten Unterstützung und Feedback, können aber in ihrem Tempo arbeiten.

Mit bezahlten Facebook-Gruppen schaffst du einen Rahmen, der deinen Teilnehmer*innen neben fachlichem Input auch eine Community bietet.

Die Gruppen sind in der Regel schnell eingerichtet und benötigen keine weiteren Tools. Einzig die regelmäßige Bereitstellung von Inhalten, fortlaufend, kostet dich wenig Aufwand.

#8: Telegram- oder WhatsApp-Chats/Sprachnachrichten

Statt über Gruppen kannst du auch einen direkten Zugang zu dir und deiner Expertise anbieten, in dem du Support über einen Telegram-Channel oder WhatsApp-Chat bietest.

Deine Kund*innen tauschen sich also über den Tag verteilt mit dir aus und arbeiten individuell an ihrer Herausforderung.

Diese Art der Zusammenarbeit wird auch deshalb immer beliebter, weil die Reaktionswege schnell und direkt sind. Bei Fragen kannst du schnell reagieren und deine Kund*innen weiter umsetzen.

 

#9: Vorlagen

Vorlagen, zum Beispiel für die Content- oder Social Media-Planung eignen sich ebenfalls super, um schnelle Umsätze zu erzielen.

Du nimmst deinen Kund*innen mit deinen Templates Arbeit ab und sie erzielen ohne großen Aufwand schnelle Ergebnisse.

Die Tools, die du für deine Templates brauchst hängen von der Art deiner Vorlagen ab.

#10: Done for you-Service

Mit einem Done for you-Service setzt du bestimmte Arbeitsvorgänge direkt für deine Kund*innen um. Du unterstützt sie also damit, ihre Arbeit zu erledigen.

Diese Services können zum Beispiel die Übernahme kompletter Social Media-Planungen oder auch der Buchhaltung sein.

Wichtig ist, dass vorab genau festgelegt wird, was du übernimmst und was gegebenenfalls nicht.

#11: Accountability

Accountability-Angebote sind Treffen – virtuell oder persönlich – in den sich die Teilnehmer*innen austauschen können, Feedback erhalten und so auch leichter umsetzen.

Du kannst dieses Angebot entweder 1:1 anbieten und dabei direkt mit einer Kund*in arbeiten oder eine ganze Gruppe zusammenstellen.

Damit alle Teilnehmer*innen gleich viel aus diesem Angebot ziehen können, ist es wichtig, auf ungefähr gleiche Kenntnis- und Erfahrungsstände zu achten.

Es macht keinen Sinn, absolute Business-Anfänger*innen mit gestandenen Unternehmer*innen zusammen arbeiten zu lassen, da die Herausforderungen ganz andere sind.

#12: Mastermind

Ähnlich aufgebaut sind Mastermind-Gruppen, in der sich mehrere Teilnehmer*innen regelmäßig austauschen.

Ziel dieser Masterminds ist es, dass alle Teilnehmer*innen für sich Input, Anregungen und Hilfestellung mitnehmen können.

In der Regel wird am Anfang eines Treffens ein Oberthema vorgegeben, zu dem sich alle austauschen.

#13: 1:1

Das klassische Produkt, um schnell seine Umsätze zu steigern ist ein 1:1-Angebot, bei dem du direkt mit deinen Kund*innen an ihrer aktuellen Herausforderung arbeitest.

Gerade hier kannst du dich auf bestehende Kontakte oder auch ehemalige Kund*innen fokussieren und sie ganz gezielt ansprechen.

Umsatzsteigerung: Smart und mit kleinen Produkten statt langwieriger Onlinekurs-Erstellung

Zeiten, in denen deine Einnahmen schwanken oder du vielleicht sogar gar keine hast, können dein Business ordentlich ins Wackeln bringen.

Es macht daher absolut Sinn, auch kleinere Angebote in dein Portfolio zu integrieren und regelmäßig Umsätze damit zu generieren.

Nicht immer müssen das perfekt durchgeplante und gestylte Angebote sein. Im Gegenteil, während du dich bei der Erstellung eines Onlinekurse monatelang blockierst – und deine Einnahmen auch – helfen dir kleinere Angebote dabei, deinen Umsatz leicht zu erhöhen.

Die besten – im Sinne von verkauften – Angeboten sind immer die, die du spontan auf die Beine stellst und dann auch umsetzt!

Das könnte dich auch interessieren:

Blickst du am Ende des Monats auch immer mit sorgenvollem Blick auf deinen Kontostand? Fällt es dir schwer, regelmäßig wiederkehrende Umsätze zu generieren? Oder schwanken deine Einnahmen von Monat zu Monat so sehr, dass du nicht vernünftig planen kannst?

Dann lies weiter: In diesem Artikel teile ich mit dir 15 Ideen, mit denen du innerhalb kürzester Zeit deine Umsätze steigern kannst.

Inhalt

Umsatz steigern: Schnelle Resultate, statt monatelanger Produktentwicklung

Diese Situation kennst du bestimmt auch:

Dein Online-Business läuft gerade erst an, du hast auch schon erste kleinere Aufträge erledigt, aber so richtig rund läuft es nicht.

Für Werbeanzeigen fehlt dir das Geld. Oder der Mut. Und du hast weder eine riesige Reichweite, noch ein Netzwerk, das dich unterstützt.

Oder du bist schon länger selbstständig, aber planbar und vor allem wiederkehrende Umsätze zu generieren fällt dir schwer.

Diese Phasen sind völlig normal. Nicht immer läuft es rund.

Egal, wo du gerade stehst, was du auf jeden Fall nicht machen solltest ist, dich auf ein riesiges Produkt, vielleicht sogar einen Onlinekurs, zu fokussieren. Das Problem dabei ist nämlich, dass du dieses Produkt nicht innerhalb kurzer Zeit erstellen kannst. Und noch weniger verkaufen.

Was du brauchst, sind kleine, smarte Angebote, die dir aber in Summe helfen, schwierige Zeiten zu überbrücken. Das bedeutet nicht, dass du keinen Onlinekurs oder Gruppenprogramm erstellen solltest. An diesem Punkt macht so ein Produkt aber einfach noch keinen Sinn und sollte daher auch keine Priorität haben.

In diesem Artikel geht es um kleinere Produkte, die

  • du innerhalb kürzester Zeit erstellen kannst
  • dir dabei helfen, schwierige Zeiten zu überbrücken, indem sie deinen Umsatz steigern
  • deine Produktwelt aufbauen oder eine bestehende sinnvoll ergänzen

Denn das geniale an kleinen, smarten Produkten ist, dass sie dich schnell in die Umsetzung bringen und du es dir gleichzeitig beim Verkaufen viel leichter machst. Niedrigpreisige Angebote haben nur eine kleine Hemmschwelle und werden viel eher, vor allem aber mit weniger Akquise-Aufwand gekauft.

Es geht hier also nicht um „schnell reich-Methoden“ oder automatisierte Funnels, sondern darum, planbar Einnahmen zu generieren und Schritt für Schritt deinen Umsatz zu erhöhen. Und einmal aufgesetzt, kannst du sie immer wieder nutzen oder sogar weiter ausbauen.

Und noch etwas ist mir an dieser Stelle wichtig:

Alle Ideen, die du in diesem Artikel findest, sind Produkte, die du vorrangig an deine bestehende Community, zum Beispiel auf Social Media oder innerhalb deines Newsletters, verkaufen kannst. Du brauchst im Prinzip also kein Werbebudget oder ellenlange Launch-Phasen.

Deine Community ist noch zu klein oder dein Newsletter nicht existent? Dann plane 2-3 Wochen zusätzlich ein und mache auf dein Angebot bereits in der Erstellungsphase ausführlich auf all deinen Kanälen aufmerksam.

Voraussetzungen für Produkte, die deinen Umsatz steigern

Es braucht also grundsätzlich keine riesige Community, um mit kleinen Angeboten Einnahmen zu generieren.

Dennoch solltest du folgende Dinge beachten, damit deine Angebote auch wirklich gekauft werden:

Fokussiere dich auf bestehende Kund*innen

Menschen, die bereits bei dir gekauft haben wissen, was sie bei dir bekommen. Und genau diese Tatsache macht sie so wertvoll.

Du brauchst hier keine stundenlange Überzeugungsarbeit oder hektische Gehampel auf Instagram.

Was du brauchst, ist ein Gefühl dafür, welche nächsten Schritte deine bestehenden Kund*innen jetzt gehen möchten. Wie sie ihrem Ziel einen Schritt näher kommen und was genau sie dafür in diesem Moment brauchen.

Im ersten Schritt und noch bevor du über ein kleines Angebot nachdenkst, solltest du daher einen Blick auf deine bestehende Kund*innen und die von ihnen gekauften Produkte werfen. Gibt es etwas, das dir spontan als Folgeangebot einfällt? Hast du schon länger eine Idee dazu, die du jetzt umsetzen könntest?

Falls du unsicher bist, welches Angebot du deinen bestehenden Kund*innen machen kannst, dann frage sie gezielt danach. Entweder über den direkten Austausch via PN oder Email, oder anonym mit einer Umfrage.

Wähle ein Angebot, das du schnell erstellen kannst

Klingt nicht wirklich überraschend, wenn wir über eine schnelle Umsatzsteigerung sprechen, ist aber ein Punkt, der viele ins schleudern bringt.

Es macht keinen Sinn, sich tagelang in neue Tools einzuarbeiten oder ganz neue Vertriebswege zu gehen. Wenn du innerhalb kürzester Zeit ein Produkt auf die Beine stellen und verkaufen willst, solltest du auf bestehende Ressourcen zurückgreifen, statt das Rad neu zu erfinden.

Wenn du zum Beispiel schon in Sachen Content Marketing unterwegs bist, also regelmäßig Inhalte für deinen Blog oder Podcast erstellst, kannst du diesen Content für dein smartes Produkt aufbereiten und nutzen.

Wenn du sehr aktiv in den sozialen Netzwerken unterwegs bist, findest du auch hier viele Inhalte, die du verwenden kannst, um daraus zum Beispiel weiterführende, kostenpflichtige Angebote zu erstellen.

Dein erster Blick sollte also auf deine bestehende Inhalte gerichtet sein und auf die Frage, wie du sie verwenden kannst.

Verzichte außerdem auf neue Tools, in die du dich erst einarbeiten musst. Das kostet dich nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Nerven, wenn mal etwas nicht direkt funktioniert.

Für die meisten kleinen Angebote kannst du dein bestehendes Equipment nutzen und musst nicht in weiteres investieren. Das spart zusätzlich auch noch Geld, das du vermutlich sowieso gerade nicht übrig hast.

Nutze Umfragen, um dein Angebot zu validieren

Diesen Punkt hatte ich weiter oben schon einmal angesprochen, er ist aber so wichtig, dass ich noch einmal auf das Thema Umfragen eingehen möchte.

Was ich aktuell bei vielen Kund*innen sehe ist, dass sie sich stundenlang Gedanken über Produkte machen und am Ende eins erstellen, ohne vorher überhaupt abgefragt zu haben, ob es einen Bedarf gibt.
Und das trifft natürlich generell auf alle Produkte zu.

Bei Angeboten, die du schnell entwickeln und mit denen du auch zeitnah deinen Umsatz steigern willst, ist es aber noch wichtiger zu wissen, was deine Community gerade braucht, denn

Das beste Produkt bringt dir nichts, wenn es niemand kauft!

Gehe also ganz gezielt auf deine Newsletter-Abonnent*innen oder Follower zu und frage, wo sie gerade stehen und was sie sich an Unterstützung wünschen.

Dadurch bekommst du nicht nur Ideen für ein Angebot, sondern kannst auch gleichzeitig ganz gut einschätzen, wie es sich am Ende verkaufen wird.

Ich nutze Umfragen regelmäßig in meinem Newsletter, um relevanten Content zu erstellen und bin immer wieder überrascht, wie viele Dinge genannt werden, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.

#1: Live-Workshops

Live-Veranstaltungen und gerade Workshops selber sind beliebte Angebote, die deine Kund*innen direkt in die Umsetzung bringen und bei denen du direkt mit ihnen zusammenarbeitest.

Du kannst also sofort auf Fragen reagieren und bei Problemen unterstützen.

Menschen lieben Abkürzungen. Ganz besonders dann, wenn sie am Ende des Tages ein Ergebnis in den Händen halten.

Formliere daher ein ganz konkretes Ziel für deinen Live-Workshop und erstelle alle Inhalte, die deine Kund*innen brauchen, um es zu erreichen.

Workshops sind sehr leicht aufzusetzen und mit geringer Voraufzeit zu halten.

Auch die Technik kann sehr einfach aufgesetzt werden, die meisten Tools wirst du sogar bereits nutzen: 

  • Zoom oder eine andere Video-App
  • Mikrofon, integriert oder extern
  • Kamera, integriert oder extern

Achte darauf, dass deine Teilnehmer*innen konkrete Lösungen erarbeiten, also nicht nur „frontal beschallt“ werden. Gruppenarbeit, zum Beispiel in Break-Out-Sessions sind Umsetzungsgaranten und verschaffen dir während der Veranstaltung zwischendrin etwas Luft.

#2: Challenges

Ich liebe Challenges. Und noch mehr, wenn ich weiß, dass ich danach ein ganz bestimmtes Ziel erreicht habe.

Mit einer Email-Challenge zum Beispiel machst du dich zeit- und ortsunabhängig und musst nicht live anwesend sein, wenn deine Teilnehmer*innen arbeiten. Du bereitest also vorab eine Serie von Nachrichten mit Aufgaben vor, die du dann automatisiert an deine Teilnehmer*innen versendest.

Ich empfehle dir allerdings, parallel dazu zumindest teilweise Support anzubieten, denn nur so findest du heraus, ob dein Angebot funktioniert. Oder ob du es noch optimieren solltest. 

Challenges sind auch deshalb so beliebt, weil die Teilnehmer*innen sich dabei spielerisch mit anderen messen können und sich so ein – positiver – Wettkampf ergibt, der dafür sorgt, dass alle dranbleiben. Dazu benötigen sie einen Raum zum Austausch.

Auch hier brauchst du nur sehr wenig Technik, die du wahrscheinlich auch schon nutzt:

  • Email-Tool, mit dem du die Mails versendet
  • alternativ eine Facebook-Gruppe oder eine Plattform zum Austausch

#3: Video-Kurse

Auch Video-Kurse kannst du zeit- und ortsunabhängig anbieten. Du musst also nicht anwesend sein, während deine Käufer*innen damit arbeiten.

Die Erstellung der einzelnen Videos ist gerade am Anfang zeitintensiv. Dafür hast du am Ende ein Produkt erstellt, das du immer wieder anbieten kannst. Später sogar automatisiert als Teil eines Funnels.

Und noch ein weiterer Vorteil spricht für Video-Kurse:

Du kannst komplexe Vorgänge leicht verständlich abbilden und so dafür sorgen, dass deine Käufer*innen in die Umsetzung kommen.

Wenn es an der ein oder anderen Stelle haken sollte, können sie das Video noch einmal anschauen oder in Teilen nacharbeiten.

Die besten Ergebnisse erhalten deine Käufer*innen, wenn du zusätzlich ein Workbook anbietest, das sie während der Teilnahme unterstützt.

Auch die Technik ist denkbar einfach. Entweder filmst du dich mit deinem Smartphone selber oder du nutzt einen Screen-Recorder, um zum Beispiel etwas am Bildschirm abzufilmen. Dabei kannst du entscheiden, ob du als „Talking Head“, also mit deinem Gesicht eingeblendet wirst, oder ob nur die Inhalte gezeigt werden sollen.

#4: Audio-Kurse

Weißt du, warum Podcasts so beliebt sind? Weil man sie an jedem Ort und zu jeder Zeit hören kann. Und weil man sich nicht auf einen Bildschirm fokussieren muss, sondern sogar noch Dinge nebenbei erledigen kann. 

Audio-Kurse sind nichts anderes als Podcast-Episoden mit Lerninhalten. Und sie werden genau deshalb immer beliebter.

Wir alle sind vielbeschäftigt. Und ich wette, auch bei dir schlummert das ein oder andere Freebie oder sogar ein Onlinekurs in der virtuellen Schublade.

Audio-Kurse können – eben weil sie leicht und überall zu konsumieren sind – genau das verhindern.

Auch hier ist die Technik denkbar einfach. Du kannst entweder dein integriertes Micro nutzen oder – und das empfehle ich grundsätzlich – für schon unter 100€ ein externes Micro kaufen.

Zur Bearbeitung deiner Audio-Kurse kannst du auf kostenlose Tools zurückgreifen. Ich nutze zum Beispiel Audacity, um meine Podcast-Episoden aufzunehmen und zu bearbeiten.

#5: Email-Kurse

Im Prinzip ähnlich aufgebaut wie Email-Challenges, allerdings meistens ohne weiteren Support:

Deine Teilnehmer*innen erhalten über einen gewissen Zeitraum Aufgaben per Email, die sie dann, zum Beispiel mit einem zusätzlichen Workbook, umsetzen.

Für die Durchführung eines Email-Kurses brauchst du lediglich ein Email-Tool, das du vermutlich bereits hast. Zusätzlich kannst du weitere Arbeitsmaterialien bereitstellen. Workbooks lassen sich zum Beispiel sehr gut mit Canva gestalten.

#6: Live-Gruppenprogramm

Mit einem Live-Gruppenprogramm begleitest du deine Teilnehmer*innen über einen bestimmten Zeitraum und erreichst mit ihnen ein gemeinsames Ziel.

Das Besondere daran: Du erstellst die Unterlagen „auf Zuruf“ und individuell an die Bedürfnisse deiner Kund*innen angepasst. Diese Art der Begleiter eignet sich vor allem dann, wenn deine Teilnehmer*innen alle eine ähnliche Herausforderung haben, die sie mit deiner Unterstützung lösen können.

Für den Einstieg macht es Sinn, ein eher kleineres Ziel zu formulieren und das Programm insgesamt nicht länger als 6-8 Wochen durchzuführen.

#7: Bezahlte Facebook-Gruppen

Schnell kommunizieren, unabhängig arbeiten: Die Vorteile dieser Zusammenarbeit liegen auf der Hand.

Deine Teilnehmer*innen können sich mit dir und den anderen schnell und unkompliziert austauschen, erhalten Unterstützung und Feedback, können aber in ihrem Tempo arbeiten.

Mit bezahlten Facebook-Gruppen schaffst du einen Rahmen, der deinen Teilnehmer*innen neben fachlichem Input auch eine Community bietet.

Die Gruppen sind in der Regel schnell eingerichtet und benötigen keine weiteren Tools. Einzig die regelmäßige Bereitstellung von Inhalten, fortlaufend, kostet dich wenig Aufwand.

#8: Telegram- oder WhatsApp-Chats/Sprachnachrichten

Statt über Gruppen kannst du auch einen direkten Zugang zu dir und deiner Expertise anbieten, in dem du Support über einen Telegram-Channel oder WhatsApp-Chat bietest.

Deine Kund*innen tauschen sich also über den Tag verteilt mit dir aus und arbeiten individuell an ihrer Herausforderung.

Diese Art der Zusammenarbeit wird auch deshalb immer beliebter, weil die Reaktionswege schnell und direkt sind. Bei Fragen kannst du schnell reagieren und deine Kund*innen weiter umsetzen.

 

#9: Vorlagen

Vorlagen, zum Beispiel für die Content- oder Social Media-Planung eignen sich ebenfalls super, um schnelle Umsätze zu erzielen.

Du nimmst deinen Kund*innen mit deinen Templates Arbeit ab und sie erzielen ohne großen Aufwand schnelle Ergebnisse.

Die Tools, die du für deine Templates brauchst hängen von der Art deiner Vorlagen ab.

#10: Done for you-Service

Mit einem Done for you-Service setzt du bestimmte Arbeitsvorgänge direkt für deine Kund*innen um. Du unterstützt sie also damit, ihre Arbeit zu erledigen.

Diese Services können zum Beispiel die Übernahme kompletter Social Media-Planungen oder auch der Buchhaltung sein.

Wichtig ist, dass vorab genau festgelegt wird, was du übernimmst und was gegebenenfalls nicht.

#11: Accountability

Accountability-Angebote sind Treffen – virtuell oder persönlich – in den sich die Teilnehmer*innen austauschen können, Feedback erhalten und so auch leichter umsetzen.

Du kannst dieses Angebot entweder 1:1 anbieten und dabei direkt mit einer Kund*in arbeiten oder eine ganze Gruppe zusammenstellen.

Damit alle Teilnehmer*innen gleich viel aus diesem Angebot ziehen können, ist es wichtig, auf ungefähr gleiche Kenntnis- und Erfahrungsstände zu achten.

Es macht keinen Sinn, absolute Business-Anfänger*innen mit gestandenen Unternehmer*innen zusammen arbeiten zu lassen, da die Herausforderungen ganz andere sind.

#12: Mastermind

Ähnlich aufgebaut sind Mastermind-Gruppen, in der sich mehrere Teilnehmer*innen regelmäßig austauschen.

Ziel dieser Masterminds ist es, dass alle Teilnehmer*innen für sich Input, Anregungen und Hilfestellung mitnehmen können.

In der Regel wird am Anfang eines Treffens ein Oberthema vorgegeben, zu dem sich alle austauschen.

#13: 1:1

Das klassische Produkt, um schnell seine Umsätze zu steigern ist ein 1:1-Angebot, bei dem du direkt mit deinen Kund*innen an ihrer aktuellen Herausforderung arbeitest.

Gerade hier kannst du dich auf bestehende Kontakte oder auch ehemalige Kund*innen fokussieren und sie ganz gezielt ansprechen.

Umsatzsteigerung: Smart und mit kleinen Produkten statt langwieriger Onlinekurs-Erstellung

Zeiten, in denen deine Einnahmen schwanken oder du vielleicht sogar gar keine hast, können dein Business ordentlich ins Wackeln bringen.

Es macht daher absolut Sinn, auch kleinere Angebote in dein Portfolio zu integrieren und regelmäßig Umsätze damit zu generieren.

Nicht immer müssen das perfekt durchgeplante und gestylte Angebote sein. Im Gegenteil, während du dich bei der Erstellung eines Onlinekurse monatelang blockierst – und deine Einnahmen auch – helfen dir kleinere Angebote dabei, deinen Umsatz leicht zu erhöhen.

Die besten – im Sinne von verkauften – Angeboten sind immer die, die du spontan auf die Beine stellst und dann auch umsetzt!

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