Community-Aufbau auf Instagram

Community-Aufbau auf Instagram – Interview mit Uta Krauss

Im Interview erzählt Uta Krauss von Marketing mit Melone, wie dir der Community-Aufbau auf Instagram leichter gelingt und wie du es schaffst, deine Follower zu Kunden zu machen.

Inhalt

Du möchtest lieber was auf die Ohren? Hier kannst du das Interview in voller Länge in meinem Podcast hören:

Community-Aufbau auf Instagram – Interview mit Uta Krauss

Community-Aufbau auf Instagram

Im Interview: Uta Krauss von Marketing mit Melone

Uta, wir sprechen heute über den Community-Aufbau auf Instagram und darüber, wie Follower zu kaufenden Kunden werden. Bevor wir einsteigen, stell dich doch bitte kurz vor.

Ich bin studierte Designerin und ich biete Instagram-Dienstleistungen an. Ich habe mir damit ein zweites Standbein geschaffen, weil ich mit meinem Kreativ-Account „Uta Krauss“ gemerkt habe, wie wichtig Instagram fürs eigene Business ist.

Kannst du das ein bisschen näher erklären?

Ich habe in den 5 Jahren, in denen ich jetzt auf Instagram unterwegs bin,  einfach gemerkt, welche Möglichkeiten es bietet an Reichweite. Wenn man es richtig macht und Instagram professionell als Tool nutzt.

Viele nutzen es ja nur nebenbei oder sind der Meinung, dass ein paar Posts reichen, um sich eine Community aufzubauen.

Aber wenn man das richtig analysiert und die vielen kleinen Dinge auch beachtet, vor allem natürlich regelmäßig zu posten, dann merkt man sehr schnell, wie viele Menschen man erreichen kann.

Und diese Menschen interessieren sich auf jeden Fall für deine Dienstleistung, wenn du authentisch bist und du natürlich gut bist.

Das ist auch eine Bestätigung für deine Leistung, mir hat es total gut getan, die Bestätigung von außen zu bekommen, dass es richtig ist, wie ich es mache.

Und das hat mich auch motiviert, weiterzumachen, noch mehr zu machen und mir macht es einfach total Freude, anderen Menschen mit ihrem Herzensbusiness da auch zu helfen. Eben weil es mir vor Jahren auch so ging.

Online-Community Aufbau: Erste Schritte mit zwei Profilen

Du hattest es gerade schon angedeutet: ursprünglich mit einem Kreativ-Profil gestartet, hast du ganz ganz schnell gemerkt, dass Instagram unglaublich viel Potenzial bietet. Und hast dann den Schritt gemacht in Richtung Beratung. Aber du bist trotzdem noch kreativ unterwegs?

Ja, ich bin immer noch kreativ unterwegs und mache Logos, Brandings oder eben auch vom Booklet bis zum Buch Cover, was man sich eben wünscht.

Ich hab jetzt zum Beispiel eine Kundin für die ich Motive für ihre eigene neue Brand gestalte, also für Textilien.

Das ist mit mit ihrem und meinen Design vermischt und ich liebe es einfach, wenn man dann auf einen Nenner kommt und ich damit meine Kunden eben auch unterstützen kann in ihrem Herzensbusiness.

Was ist denn so dein ultimativer Tipp für Starter? Also diejenigen, die wirklich durchstarten und sich eine kaufende Community aufbauen wollen?

Am Allerwichtigsten ist es, dass man einfach authentisch ist, sich nicht verstellt, weil man denkt: „Ich muss jetzt diese Grafik machen, weil das funktioniert und man es irgendwo gesehen hat.

Es ist wirklich viel wichtiger, dass man bei seiner Linie bleibt und deswegen ist Training auch so wichtig. Dass man seine Farben, mit denen man sich wohlfühlt präsentiert und dass man sich eben langsam rantastet und zum Beispiel Stories macht. Dabei in die Kamera spricht, das alles sehr aufeinander aufbaut.

Und da brauchen viele ein bisschen Hilfe, jemand , der sie an die Hand nimmt und step by step zeigt, wie es funktionieren kann.

Dann hat man auch viel schneller Erfolgserlebnisse und das motiviert natürlich wieder bei diesem Marathon. Nach dem ersten Anlauf  weiter zu machen, weil man braucht keinen Account anzulegen, wenn man es nicht durchzieht.

Das bringt nichts, Community-Aufbau auf Instagram ist eine langfristige Marketing-Strategie.

Community-Aufbau ist ein Marathon, kein Sprint

Hast du da Erfahrungswerte, wie lange das generell so dauert mit dem Community-Aufbau auf Instagram?

Das hängt ganz krass auch damit zusammen, wie gut du deine Zielgruppe kennst. Du musst wirklich genau wissen, wenn du ansprechen willst und ich sage immer „Nische, Nische, Nische.“

Das ist das Allerwichtigste, dass du alles auf diese Nische ausrichtest. Viele Leute glauben das nicht direkt, du hast ja auch in einer deiner Folgen (Positionierung für Unentschlossene)  über den Bauchladen gesprochen.

Man kann das schon anbieten, aber auf Instagram selber ist es vor allem zu Beginn ganz wichtig, dass man sich fokussiert.

Und dazu gehört auch alles andere, Farben, Branding. Deine Nutzer müssen sofort erkennen, wer du bist und was du anbietest. Das muss ganz klar erkennbar sein.

Da würde ich ganz gern kurz einhaken,  weil ich glaube, das ist schon die erste Hürde, die begrenzte Anzahl von Zeichen in der Bio. Hast du da einen Tipp für uns?

Ich sage immer, man muss sein eigener Werbetexter sein.

Es ist nichts in Stein gemeisselt, man kann es immer wieder ändern. Nur seinen Namen sollte man nicht ständig ändern.

In der Bio ist natürlich wirklich der erste Satz das, worauf es ankommt. Das muss auf den Punkt bringen, was die Dienstleistung ist, also mit was du deinen zukünftigen Kunden helfen möchtest.

Uund was auch sehr wichtig ist – was viele unterschätzen – dass im Titel oder im Username irgendwie die Dienstleistung zu finden ist.

Bei mir ist es zum Beispiel Marketing mit Melone. Und dann hab ich aber auch gleich unter meinem Namen den Zusatz „Instagram-Beratung für Freelancer“. 

Beim Kreativ-Account hab ich meinen Namen unter Krauss, aber hab auch sofort in dem unteren Titel „Design und Illustration“ untergebracht.

Das ist ganz wichtig, weil diese 2 Bereiche wie eine Suchmaschine auf Instagram funktionieren.

Die Bio als Homebase

Ganz am Anfang habe ich in meiner Bio mit Hashtags gearbeitet, das sollte man wohl nicht machen, um die Nutzer nicht wieder weiterzuleiten, oder?

Genau, man sollte eher ein Zuhause schaffen, wirklich so ein kleines virtuelles Plätzchen, auf dem man seine Dienstleistungen präsentiert. 

Und die Menschen, die das anspricht, die werden bleiben. Das sind dann auch die Menschen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest.

Das ist eigentlich das, was ich immer sage: Man muss seinem Gefühl folgen, wissen, was man machen will, aber man sollte natürlich auch darauf achten, welcher Typ man ist.

Ich finde es wunderbar zu beobachten, wenn Kunden, die ich vor einem Jahr in der Beratung hatte, wie die sich entwickelt haben. Wie sie gewachsen sind und was sich auf ihrem Profil verändert hat.

Der richtige Workflow beim Community-Aufbau auf Instagram

Kommen wir mal zu den Beiträgen.  Gibt es da eine Anleitung, einen Fahrplan, was man wie posten sollte?

Ich bin überhaupt kein Fan von durchgetakteten Wochen, aber da muss jeder so seinen Rhythmus finden.

Es gibt Leute,  die alles 6 Wochen vorher planen und wirklich alles mit Feiertagen und so. Das erleichtert natürlich die Struktur, man kann viel schneller arbeiten, aber mir fehlt da ein bisschen die Spontanität.

Und ich glaube, das ist auch etwas, was auf Instagram immer mehr zugenommen hat durch die Stories vor allem, dass man eben mehr spontan zeigt. Zum Beispiel auch über Aufträge, die man gerade bearbeitet. 

Man muss einfach bei aller Planung auch seine persönliche Note mit einbringen.

Organisation ist alles

Das kostet alles natürlich aber auch eine Menge Zeit. Wie organisierst du dich da konkret?

Das ist natürlich sehr passend, dass du mich das fragst!

Ich hab ja 2 Instagram-Profile und das ist schon eine Herausforderung.

Ich weiß, dass ich auf beiden mehr leisten könnte, aber natürlich muss ich ganz klar abwägen. Wo stecke ich jetzt grad ein bisschen mehr Energie rein?

Je nachdem, was man vielleicht auch pushen möchte,  ob man jetzt eine bestimmte Aktion hat oder soetwas.

Ich bin aber ein Scanner und ich brauche es auch,  viele unterschiedliche Dinge am Tag zu machen, dass heißt, mir  fällt es überhaupt nicht schwer zu switchen. 

Aber genau deshalb habe ich auch nicht so einen festen Plan, weil mich das nicht glücklich machen würde. Aber jeder tickt da wirklich anders, viele brauchen einfach eine Struktur. 

Ich hab tatsächlich angefangen, mir am Ende der Woche für die nächste Woche eine Übersicht zu machen, was ich wann machen möchte. Also, was wichtig ist und dieser Plan ist quasi so eine Struktur für die Woche.

Das funktioniert für mich zum Beispiel sehr gut, aber man muss dann halt natürlich im Hinterkopf noch haben: Was ist in 4 Wochen? 

Also wenn man natürlich ein großes Ziel anvisieren will, wie zum Beispiel den Launch eines Onlinekurses oder so, dann läuft das alles anders ab. Dann muss man natürlich ganz anders koordinieren um die Zielsetzung  zu erreichen.

Herausforderungen beim Community-Aufbau auf Instagram

Was sind denn so die typischen Herausforderungen deiner Kunden?

Ich glaube schon, dass es die Technik ist, also tatsächlich wo was zu finden ist. Oder was ist eine Story. Wirklich ganz grundlegende Dinge, um überhaupt erstmal einzusteigen.

Und bei meinen Kunden geht es tatsächlich meistens zunächst um die Basics.

Das ist ja auch so ein grundsätzlicher Punkt: Man kann alles lernen. Aber wie geht man damit um?

Und was ich immer rate ist,  such dir dann, wenn du bisschen angekommen bist etwas, das dir Spaß macht. Und dann mach das.

Ich hatte zum Beispiel eine Kundin, die hatte echt Angst vor Storys. Sie macht aber mittlerweile fast nichts anderes mehr, weil es sich super in ihren Ablauf integrieren lässt. Und weil es schneller geht als Beiträge. 

Und sie ist damit super erfolgreich.

Und man muss einfach wirklich gucken,  wie man das alles so einrichten kann, dass man eben auch Zeit für anderes hat.

Warum Uta beim Community-Aufbau auf Instagram zweigleisig fährt

Ich hatte in einer der letzten Folgen Eva Peters zu Gast und sie ist ja auch ursprünglich im kreativen Bereich unterwegs gewesen. Ich habe jetzt schon häufiger gesehen, dass es bei ganz vielen so ist. Zufall?

Das ist total schön, dass du das so fragst und auch erzählst, weil das bei mir tatsächlich ein logischer Schritt war.

Ich folge schon sehr lange zum Beispiel Johanna Fritz, die online Frauen coacht. Und sie ist auch Illustratorin.

Ich hab ihren Weg beobachtet und fand es total spannend halt auch, weil es gezeigt hat, man kann sich jederzeit verändern, neue Wege gehen.

Das Eine schließt das Andere auch nicht aus. Viele Leute sagen sich ja immer, sie müssen sich entscheiden., aber das stimmt einfach nicht. 

Ganz viele Menschen, so wie du und ich, haben das Bedürfnis, mehrere Dinge in Angriff zu nehmen. Und das tut uns gut,  ja, das ist gesund für uns. 

Ich finde allerdings, dass in unserer Gesellschaft eher Spezialisten mehr gefragt sind.

Netzwerken - der Tipp zum Aufbau deiner Community

Du sprichst gerade ja auch vom Netzwerken. Wie wichtig ist das auf Instagram?

Es is das Allerwichtigste. das unterschätzen sehr viele Leute, dass netzwerken eben auch unheimlich viel für einen selber bringt.

Man kann sich aussuchen mit wem man sich so ein bißchen annähern möchte und ich muss sagen, für mich hat sich eine komplett neue Welt eröffnet auf meinem deutschen Kanal, also Marketing mit Melone.

Mit Uta Krauss bin ich sehr international unterwegs, ich schreibe auf Englisch, die Zielgruppe ist eine ganz andere.

Das war nochmal ganz neu für mich auch zu erleben, wie eine Community entsteht. Und ich liebe meine Melonen-People!

Ich glaube, auf Instagram geht das Netzwerken auch irgendwie schneller. 

Es gibt viel Community-Action in Form von Mitmach-Aktionen und Like-Times, wo man mitmachen und neue Profile kennenlernen kann.

Und genau das würde ich auch jedem raten, weil nur so kann ich auch Leute finden, wenn du sie nicht sowieso über die Hashtags findest. Oder über deine Inhalte generell.

Das unterschätzen wirklich sehr viele Leute, weil sie denken, das wäre was oberflächliches, aber das ist es nicht. Du triffst auch dort die Leute, die für dich wieder wichtig sind und viele meiner Kunden haben mich über Mitmach-Aktionen auch gefunden.

Instagram ist eben ein soziales Netzwerk.  Deswegen sprechen auch immer alle von dieser Community-Arbeit, die ist so wertvoll weil du selber so viel zurück bekommst.

 

Auf Instagram verkaufen

Natürlich hast du nicht direkt am ersten Tag Follower, die bei dir kaufen.

Du brauchst schon eine Community, mit der du direkt interagierst.

Und das ist auch ganz oft so, dass Leute nicht nur durch deine Beiträge auf dich aufmerksam werden, sie haben dich schon mal in einer Story gesehen. Oder du wurdest sogar empfohlen.

Natürlich, wenn auf deinem Profil wirklich alles ausgerichtet ist, Personen dich irgendwie entdecken und dann direkt sehen wofür du stehst, dann verkaufst du auch viel leichter.

Du möchtest mehr über Uta Krauss erfahren? Hier findest du mehr von ihr:

Webseite Marketing mit Melone

Uta auf Instagram

 

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