Meine ultimativen Tipps, um deinen Blog mit Leuchtturm-Content in 2021 noch bekannter zu machen

Blog 2.0 – Wie Leuchtturm-Content dir hilft, deinen Blog bekannter zu machen

Blogs gibt es wie Sand am Meer, stimmt. Wenn du gerade darüber nachdenkst, einen zu schreiben, dann ist vielleicht genau das der springende Punkt, an dem hängst: Braucht es noch mehr Blogs? Brauche ich noch einen Blog um (noch) sichtbarer zu werden?

Ich sage: Ja, die Welt braucht mehr Blogs! Warum erfährst du in diesem Artikel. Und falls du bereits bloggst, aber bisher noch nicht nicht den ganz großen Wurf gelandet hast, erfährst du auch, was dein Blog braucht, damit er in 2021 zündet wie eine Rakete!

Inhalt

Blogs: Das sind die Zahlen

Laut Statista gibt es allein auf Tumblr im Oktober 2020 rund 508,2 Millionen Blogs. Noch eindrucksvoller liest sich diese Zahl, wenn man die Anzahl der Blogs aus dem Vorjahresmonat sieht: Da waren es noch 29 Millionen Blogs weniger.

Wenn wir bei diesen Zahlen bleiben – und die ergeben nur einen kleinen Eindruck, weil sie sich ausschließlich auf Tumblr beziehen! – kamen innerhalb eines Jahres also täglich etwa 79.500 neue Blogs hinzu. Eine unfassbare Zahl! Ich kann gut verstehen, dass du dich da fragst, ob du wirklich Zeit und Mühe investieren solltest für etwas, das es vielleicht schon 1 Million Mal gibt. 

Warum du trotzdem einen Blog erstellen solltest

Es gibt trotzdem viele Argumente, auch in 2020/2021 noch mit einem Blog zu starten. Der für mich wichtigste:

Nirgendwo anders hast du eine Plattform, auf der du dich so authentisch präsentieren kannst wie auf deinem eigenen Blog!

Hier ist Raum für dich als Persönlichkeit, Raum für dein Business und all das, was deine Selbstständigkeit ausmacht. Auf deinem Blog bestimmst du die Regel. Du entscheidest, über was du schreibst, wie du es formulierst und wann du es veröffentlichst.

Und ganz wichtig: Die Inhalte auf deinem Blog bleiben. Sie fallen keinem undurchschaubaren Algorithmus zum Opfer oder sind plötzlich weg, wenn es eine Sicherheitspanne gibt (vorausgesetzt natürlich, du erstellst regelmäßige Back-ups 🙂 ).

 

Ein eigener Blog ist außerdem ein Ort, an dem du (fast) völlig kostenlos Werbung für dich und dein Unternehmen machen kannst. Deine (potentiellen) Kunden lernen dich hier näher kennen, sie erfahren mehr über deine Expertise und können so besser einschätzen, ob du ihnen bei ihrem Problem wirklich helfen kannst.

"In meiner Nische gibt es aber schon so viele Blogs!"

Das ist tatsächlich einer der häufigsten Einwände, die ich bei meinen Kunden im Bereich Content Creation höre. Und er ist auch nicht ganz unberechtigt. 

Denn wenn wir bei den eingangs genannten Zahlen bleiben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr groß, dass es bereits unzählige Blogs zu genau deinem Thema gibt. Und trotzdem steigt die Anzahl der Blogleser stetig.

Ein Grund dafür: Wir Selbstständige sind individuell und auch in unseren Ansätzen trotz gleichem Thema sehr unterschiedlich. Und genau das macht gute Blogs aus. Eine gesunde Mischung aus Persönlichkeit, Expertise und dem Wert, den dein Unternehmen schafft.

Viele lesen also nicht nur bei dir, weil sie von deiner Expertise überzeugt sind. Sie mögen vielleicht auch, mit welcher Methode du an Dinge herangehst oder die Art, wie du Dinge und Sachverhalte kommunizierst. Blogs bleiben daher immer auch individuell, weil ihre Blogger es sind. Und machen sie damit lesenswert.

Dazu kommt, dass die einzelnen Blogs sich trotz gleicher Nische allein durch die eindeutige Positionierung ihrer Blogger unterscheiden. Hat jemand also zum Beispiel ein großes Spektrum an Angeboten werden auch die Blogartikel aus vielen verschiedenen Themen bestehen. Ist jemand eher sehr spitz positioniert gleichen sich die Themen zwar, sie gehen aber mehr in die Tiefe oder beleuchten ein Thema von unterschiedlichen Seiten.

Es gibt also durchaus eine ganze Menge guter Gründe auch jetzt noch einen Blog zu starten oder deinen bestehenden (noch) bekannter zu machen. Aber wie hebst du dich nun mit deinem Blog von den vielen anderen ab?

Leuchtturm-Content: Den eigenen Blog bekannter machen

Den eigenen Blog bekannter zu machen ist wohl das, was jeder Blogger möchte. Dabei müssen mehr Leser nicht unbedingt auch mehr Umsatz bringen. Es hilft dir nichts, wenn du thematisch so breit aufgestellt bist, dass deine Zielgruppe bei jedem Artikel eine andere ist. Zwar steigt damit die Zahl derjenigen, die auf deinem Blog lesen, aber wie wahrscheinlich ist es, dass sie dein Angebot kaufen oder deine Dienstleistung buchen?

Genau, eher unwahrscheinlich. Weil sie zum Beispiel nicht erkennen, für welches Thema du genau stehst. Oder sie dich für wenig vertrauenswürdig halten, weil du für alles und nichts stehst.

Überleg mal, wie das bei dir ist. Würdest du dein 100.000 € teures Auto einfach in jede Werkstatt bringen? Oder würdest du nicht viel eher die Werkstatt aussuchen, die sich ganz besonders gut mit deinem Auto auskennt, damit auch ja nichts schief geht.

Genauso denken deine Leser. Sie kommen nicht auf deinen Blog, weil sie die zehnte Wiederholung lesen möchten. Sie wollen lesen was DU dazu zu sagen hast. Und genau das kannst du mit Leuchtturm-Content erreichen.

Was ist Leuchtturm-Content genau?

Leuchtturm-Content ist im Grunde genommen Inhalt, der schon „von weitem“ zu sehen ist. Er steht also wie sein Vorbild erhöht und hebt sich dadurch von seiner Umgebung ab.

Dabei beschränkt sich diese Wahrnehmung nicht nur auf relevante Inhalte. Vielmehr sorgt Leuchtturm-Content auch dafür, dass dich deine Leser viel besser als Experte*in in deinem Thema wahrnehmen. Sie verbinden mit dir also besonders viel Expertise oder Erfahrung in dem Bereich, in dem du unterwegs bist.

Leuchtturm-Content kannst du im übrigen nicht nur für deinen Blog erstellen. Du kannst genauso gut auf deinen Social Media-Kanälen sogenannte Kommunkations-Anker veröffentlichen. Oder auf deiner Webseite. Als Texte, in Form von Videos oder auch Audio-Content.

Wichtig ist, dass deine Nutzer auf den ersten Blick erkennen, worum es bei dir geht und wie du sie unterstützen kannst. Du also absolute Klarheit vermittelst.

Falls du mehr zum Thema authentische Kommunikation lesen möchtest, schau gerne mal hier rein. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du authentisches Marketing in deiner Kommunikations-Strategie wirkungsvoll einsetzt und deine Kunden glasklar ansprichst.

Wie erstelle ich Leuchtturm-Content?

Bleiben wir beim Beispiel Blog, dann kannst du Leuchtturm-Content auf zwei unterschiedliche Arten erstellen. Beide Formate machen dich und dein Business sichtbarer, haben aber verschiedene Ziele. Du benötigtst außerdem zwei unterschiedliche Strategien.

Leuchtturm-Content erstellen: Themencluster

Bei der Strategie, in der du Themencluster als Leuchtturm-Content einsetzt, stellst du einzelne Themen in den Vordergrund. Das machen die meisten Blogger schon fast automatisch, in dem sie sich zu Beginn mit ihrem Blog thematisch festlegen. Festlegen bedeutet in diesem Fall, dass ausschließlich zu einem, maximal drei Oberthemen gebloggt wird. Das Oberthema selber ist allerdings Teil einer Nische. Also, du bloggst nicht über alles, sondern wirklich nur zu Themen, die zu deiner Selbstständigkeit passen.

Wenn du zum Beispiel im Bereich Coaching unterwegs bist, ist das dein generelles Oberthema. Deine Blogartikel beinhalten ausschließlich Themen, die dein Coaching betreffen.

Leser nehmen dich also für genau dein Thema wahr, nicht für den Begriff Coaching an sich.

Diese Strategie hat noch weitere Vorteile:

  • Du stärkst deine Positionierung, in dem du dich thematisch eng festlegst

Ganz klar: Sprichst du alle an, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du im Endeffekt niemanden so richtig erreichst. Wenn du dich aber ausschließlich auf ein bis drei Oberthemen fokussierst, kannst du viel zielgerichteter Content erstellen.

  • Deine Artikel werden ausschließlich von denjenigen gelesen, die genau, vielleicht sogar ausschließlich an deinem Thema interessiert sind

Wenn du den Fokus thematisch eingrenzt, lockst du ausschließlich Leser mit einer ganz klaren Suchintention auf deinen Blog. Das steigert nicht nur deine Reputation, deine Leser nehmen dich auch viel eher und besser als Experte*in auf deinem Gebiet wahr.

  • Du gehst in deinen Artikeln in die Tiefe und lieferst damit auch echten Mehrwert

Stell dir vor, du vertreibst Maschinen und Werkzeuge. Wie wahrscheinlich ist es, dass du jedes einzelne Teil kennst und auf jede Frage eine Antwort hast? Genau, konzentrierst du dich aber nur auf wenige Teile, kannst du dich viel länger mit jedem einzelnen beschäftigen, dein Wissen ist dadurch viel differenzierter.

  • Du hilfst durch eine differenzierte Betrachtung aller Sichtweisen deinem (potentiellen) Kunden bei seiner Entscheidung

Leser kommen normalerweise mit einer ganz klaren Intention auf deinen Blog:

Sie möchten sich informieren, ihre Fragen beantwortet haben und ein Gefühl für dich und dein Unternehmen entwickeln. Mit dem Fokus auf wenigen Themen kannst du genau das erreichen und ganz gezielt alle Fragen deiner Leser beantworten.

  • Du kannst dich komplett auf dein Thema einlassen und musst dich nicht mehr, zum Beispiel aus Zeitmangel einschränken

Weiter oben hatten wir bereits das Thema Wissen.  Je tiefer du in ein Thema einsteigst, desto besser gelingt es dir, den passenden Content zu erstellen. Du musst nicht jedes Mal aufwendig recherchieren und auch die Frage nach dem Inhalt des nächsten Artikels kannst du viel leichter beantworten.

  • Du kannst gezielt für alle relevanten Stellen der Kundenreise Content erstellen

Niemand kommt auf deinen Blog und kauft direkt dein Angebot. Viele holen sich zuerst erste Anregungen, manche brauchen konkrete Entscheidungshilfen in Form von Pro und Kontro und wieder andere suchen nach dem besten Anbieter.

Wenn du ausschließlich in deinem Thema bleibst, kannst du dich auf alle entscheidenden Stellen in der gesamten Kundenreise konzentrieren und den jeweils passenden Content erstellen. Das schafft Vertrauen und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass auch jemand bei dir kauft.

Leuchtturm-Content erstellen: Persönlichkeit zeigen

Während du bei der ersten Strategie deinen Fokus  auf bestimmte, wenige Themen und Inhalte gelegt hast, geht es in der zweiten um dich.

Das bedeutet, dass du deine Persönlichkeit und das, was dich als Unternehmer*in ausmacht in den Vordergrund stellst. Du teilst also bewusst, zum Beispiel in Blogartikeln,  Dinge aus deinem Arbeitsleben, gibst Einblicke in deine Workflows oder veröffentlichst Kommentare und Plädoyers. Deine Leser lernen dich also „persönlich kennen“, sie erfahren wie du arbeitest und zum Teil auch, welcher Typ Mensch du bist. 

Gerade, wenn du im Bereich „authentisches Marketing“ unterwegs bist, ist deine Persönlichkeit ein elementarer Bestandteil deines Erfolgs. Menschen kaufen nicht von Unternehmern, sie lassen sich von anderen inspirieren, finden heraus, ob es menschlich passt und bauen damit auch eine Art Vertrauensverhältnis auf.

Mit Leuchtturm-Content, der deine Persönlichkeit zeigt:

  • wirst du authentisch sichtbar
  • nehmen dich deine Kunden nicht nur als Unternehmer*in, sondern auch als Mensch wahr
  • kannst du dich von anderen abheben und deine Angebote differenzierter kommunizieren

Inhalt und Persönlichkeit als Erfolgsgarant

Die Zahl derjenigen, die Blogs lesen oder sogar abonnieren wächst kontinuerlich weiter. Die Frage ist also nicht, ob du noch einen Blog brauchst, sondern wie es dir gelingt, damit aus der Masse hervorzustechen.

Leuchtturm-Content, egal in welcher Form hilft dir dabei, dich und dein Business zu positionieren, damit dein Blog auch von den richtigen gelesen wird.

Ich selber setze auf die Kombination von Themenclustern und Persönlichkeit und stelle immer wieder fest, dass insbesondere die Artikel, in denen ich konkret Stellung beziehe oder aus meinem Arbeitsalltag schreibe, auch genau die sind, die am meisten gelesen werden.

Egal, für welche Strategie du dich entscheidest oder ob du sogar beide kombinierst, Blogs leben von ihrer Individualität. Und die ihrer Ersteller!

Übrigens: Authentische Texte, die nach dir klingen und genau das ausdrücken, was dich und dein Business ausmachen sind kein Hexenwerk!

In meiner kostenlosen 5 Tage Email-Challenge „Finde deine glasklare Business-DNA“ lernst du, wie du mithilfe deiner Business-Werte eine Kommunikations-Blaupause erstellst, mit der du genau die richtigen Kunden erreichst, die dich UND deine Arbeit wertschätzen. Und das ganz ohne Zauberei, sondern nur mit deiner authentischen Sprache!

Melde dich gerne an, ich freue mich auf dich!

 

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