Kostenloser Content

Warum dich kostenloser Content nicht weiterbringt

Kennen wir glaube ich alle: Wir laden ein Freebie nach dem anderen herunter, tragen uns für gratis Workshops ein, aber statt weiterzukommen drehen wir uns nur noch mehr im Kreis.

Lies in diesem Artikel, warum kostenloser Content dir mehr schadet als nützt und was du tun kannst, wenn dich die „Aktionismus-Prokrastination“ erwischt hat.

Inhalt

Aktionismus-Prokrastination

Aktionismus-Prokrastination? Ja, du liest richtig und nein, es ist weder doppelt gemoppelt noch schließt das eine das andere aus. Aktionismus-Prokrastination ist das bewusste Aufschieben von Aufgaben und To-Do´s. 

Statt aber an völlig unwichtigen Dingen zu arbeiten, nur um nicht das Wesentliche erledigen zu müssen, stürzen sich Aktionismus-Prokrastinierer voller Elan in 1.000 ganz wichtige andere Dinge. Und als wäre das noch nicht genug, die Dinge müssen auch alle gleichzeitig erledigt werden.

Das können dann schonmal Freebies zu mehreren Themen sein oder auch das wahllose Anmelden zu kostenlosen Webinaren, Challenges und Boot-Camps.

Fakt ist aber leider auch:

Selbst wenn wir es schaffen, all diesen kostenlosen Content zu konsumieren, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir am Ende für jede unserer vermeintlich wichtigen Herausforderungen auch eine Lösung finden?

Ganz ehrlich? Sie tendiert gen Null.

Und das liegt meistens gar nicht mal an der Qualität des Contents. Im Gegenteil, das Problem dabei liegt ganz woanders.

Nämlich bei dir. 

Übersprungshandlungen

Du lädst dir nicht das 10. Freebie herunter oder meldest dich für ein weiteres Webinar an, weil du weiterkommen willst.

Du machst dies, um von etwas abzulenken:

Deiner Orientierungslosigkeit.

Und dein Handeln hat auch einen Namen, Übersprungshandlung.

Immer dann, wenn wir nicht weiterwissen, wenn wir von etwas anderem ablenken wollen oder schlichtweg Angst vor den Konsequenzen unseres Tuns haben, verfallen wir in hektische Betriebsamkeit.

Und kaschieren damit den eigentlichen Grund dafür.

Indem wir uns nämlich einreden, wir wären ja superproduktiv, täuschen wir nicht nur unser Umfeld sondern auch uns selbst.

Nur um dann am Ende festzustellen, dass wir keinen Schritt weiter sind. Wie denn auch, unser Kernthema haben wir ja gar nicht angerührt.

Bevor du dich jetzt ertappt fühlst oder vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen hast:

Dieses Verhalten der Übersprungshandlung ist völlig normal. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Problematisch wird es erst dann, wenn du nicht mehr herausfindest und deine wichtigen Themen liegenbleiben.

Kostenloser Content ist nicht grundsätzlich schlecht

Versteh mich nicht falsch, kostenloser Content ist nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil, gerade am Anfang, wenn du noch geringe Einnahmen hast, können gratis Checklisten und Co. eine echte Unterstützung sein.

Ich selbst biete ja auch jede Menge frei zugängliche Inhalte (Blog, Podcast & Social Media) an, die meine Community unterstützen.

Darum geht es mir hier auch gar nicht. Es ist nicht der kostenlose Content an sich, es ist die Art, wie du ihn konsumierst.

Es macht keinen Sinn, sich x Freebies herunterzuladen und auf jedem gratis Webinar dabei zu sein, denn damit wirst du dich unweigerlich noch mehr verzetteln. Und ganz wichtig:

Deine wirklich wichtigen Baustellen wirst du damit garantiert nicht lösen.

 

Vor allem dann nicht, wenn du den kostenlosen Content als Ersatzhandlung völlig wahllos konsumierst und dich hinter ihm versteckst.

Denn das Problem dabei ist:

Du gehst viel zu viele Themen auf einmal an. Und du hörst/siehst vielleicht auch Dinge, die sich widersprechen.

Es ist also okay, kostenlosen Content zu konsumieren, aber immer nur den, der gerade für deine aktuelle Herausforderung relevant ist. 

Und dabei ist es wichtig, dass du wirklich Schritt für Schritt vorgehst und nicht anfängst, Freebies in der Schublade zu horten, nur weil du sie später mal gebrauchen könntest.

Denn sind wir mal ehrlich, wer kennt sie nicht, diese große Ablage P, in der Onlinekurse, Freebies und andere wichtige Dokumente ein trostloses Dasein fristen und auf Dauer in Vergessenheit geraten.

Schritt für Schritt ans Ziel

Und wenn wir dann von Herausforderungen sprechen, ist es mindestens genauso wichtig, diese zu priorisieren. Gerade dann, wenn du noch ganz am Anfang stehst.

Ich weiß, dass es schwer fällt, immer nur kleine Schritte gehen zu können, wenn alle doch sagen, dass man direkt durchstarten kann.

Aber ganz ehrlich: Ich kenne niemanden, der gleichzeitig sein komplettes Business aufgebaut und automatisiert hat. Vielmehr ist es doch so, dass wir alle irgendwie beim Thema Sichtbarkeit anfangen, Kennenlern-Produkte entwickeln und damit sukzessive unsere Reichweite steigern.

Und dann, nach und nach und vor allem mit einer Strategie fangen wir an, die verschiedenen Dinge auszubauen. Aus einer Willkommens-Serie wird ein kleiner Funnel, aus einem Kennenlern-Produkt eine ganze Angebots-Welt und aus regelmäßigen Einnahmen werden automatisierte Einkommensströme.

Damit entsteht erst gar nicht der Anspruch, alles auf einmal erledigen zu müssen. Du setzt dich viel weniger unter Druck und vor allem, dein Wachstum ist nachhaltig. Viel nachhaltiger und vor allem viel stressfreier, als wenn du alle Dinge gleichzeitig erledigen sollst.

Und das Wichtigste:

Du kommst endlich ins Tun, weil deine nächsten Schritten absolut klar sind. Die Chance, dich zu verzetteln, Dinge nicht zuende zu bringen sinkt deutlich höher im Gegensatz zu den vielen verschiedenen Baustellen. Und am Ende siehst du echte Ergebnisse!

Kostenloser Content hat seine Grenzen

Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Punkt, den wir beim Thema Freebies/Lead-Magneten gerne vernachlässigen:

Gratis Content hat seine Grenzen.

Niemand wird dir eine kostenlose Komplett-Lösung zur Verfügung stellen, mit der du ganz alleine ans Ziel kommst. 

Der Sinn dieser Freebies liegt ja gerade darin, die Nutzer auf kostenpflichtige Angebote aufmerksam zu machen.

Die meisten gratis Inhalte bieten also nur eine Lösung für einen ganz bestimmten, meist ganz kleinen Teilausschnitt an. Wenn du weitergehen willst, musst du investieren.

Und ganz ehrlich:

Ab einem gewissen Punkt wirst du nicht daran vorbeikommen, in dich und dein Business zu investieren.

Und vor allem, strategisch zu investieren und mit der gleichen Art und Weise wie beim Thema Freebies vorzugehen: Nämlich Schritt für Schritt und Herausforderung für Herausforderung.

Fehlende Wertschätzung und mangelnde Umsetzung

Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal meine Summit „Sichtbar. Anders. Online“ gestartet. Ziel dieses Events war es, den Teilnehmer*innen eine ganze Woche lang Tipps, Anleitungen und Impulse für ihr authentisches Marketing zu liefern.

Insgesamt 25 Speaker*innen hatten dafür exklusive Inhalte, viele davon als Live-Workshops, zur Verfügung gestellt. Maximale Umsetzung war also ein ganz essenzieller Baustein dieser Veranstaltung.

Und weil ich weiß, dass manchmal einfach auch das normale Leben dazwischen kommt, konnten alle Teilnehmer*innen alle Inhalte 48 Stunden im Replay anschauen, wenn sie es mal nicht in die Live-Veranstaltungen geschafft haben.

„Sichtbar. Anders. Online“ war also DIE Möglichkeit, sich im Bereich Online-Marketing und -Business weiterzubilden, ohne dafür investieren zu müssen. Außer Zeit natürlich.

Und dennoch habe ich festgestellt, dass nur ein Bruchteil der Teilnehmer*innen aktiv mitgemacht und umgesetzt haben.

Und der Grund dafür ist total simpel:

Fehlendes Commitment.

Kostenlosen Inhalten wird immer noch eher zurückhaltend begegnet. Es ist ja einfach, sich für etwas anzumelden und wenn man es dann doch nicht schafft, dann ist das eben so.

Aber sind wir mal ehrlich: Von nichts kommt auch nichts. Wenn es dir schon nicht gelingt, dich bei kostenlosen Inhalten zu committen, wie willst du auf Dauer ein erfolgreiches Business führen? 

Mangelnde Wertschätzung ist hier ein gutes Stichwort, denn es betrifft nicht nur die Wertschätzung dem Produkt gegenüber, sondern auch dir selber.

In diesem Jahr wird es aus genau diesem Grund keine kostenlosen Tickets mehr für die Summit geben. Ich will, dass die Teilnehmer*innen aktiv dabei sind. Ich will, dass sie das Beste für sich aus der Veranstaltung herausholen. Mit Commitment, dem richtigen Mindset und letztendlich auch dem Willen, die Themen anzugehen.

Und wenn genau das nur über die monetäre Schiene funktioniert, dann kann ich problemlos damit leben, wenn es dieses Mal nicht 400 Teilnehmer*innen werden. Denn ganz ehrlich: Lieber eine Handvoll Menschen, die wirklich was bewegen wollen als hunderte von Leuten, die sich nur eingetragen haben, weil es kostenlos war.

Das klingt hart, ich weiß, aber letztendlich ist das doch die logische Konsequenz aus dieser ganzen Gratis-Debatte:

Wir werden nicht umsetzen, wir werden keine Ergebnisse erhalten und wir werden auch nicht ans Ziel kommen, wenn wir nicht bereit sind, dafür einen Schritt weiterzugehen.

Das bdeutet übrigens nicht, dass ich keinen gratis Content mehr anbieten werden. Nein, auch in Zukunft kannst du bei mir hilfreiche Tipps, Tricks und Anleitungen zu den Themen Online-Marketing und -Business erwarten.

Ich möchte aber, dass du weißt, dass diese Inhalte ihre Grenze haben. Dass es an dir liegt, was du daraus machst. Und dass dir bewusst ist, dass du allein für dein Handeln und Tun verantwortlich bist.

Ich kann dich an die Hand nehmen, gehen musst du aber von alleine.

Meine Empfehlung für kostenlosen Content

Natürlich sollst du auch in Zukunft nicht auf kostenlosen Content verzichten. Im Gegenteil, ich selber freue mich ja auch, wenn meine Blogartikel gelesen, meine Podcast-Episoden gehört oder meine Social Media-Beiträge geteilt werden.

Was ich dir aber in Sachen gratis Inhalte mit auf den Weg geben möchte:

Verstecke dich nicht hinter dem 10. Freebie oder 3. Webinar, nur um dich nicht um die wirklich wichtigen Dinge in deinem Business kümmern zu müssen.

Frage dich gerade bei Freebies/Lead-Magneten, ob das Thema für dich aktuell wirklich relevant ist. Wenn nicht, dann trag dich auch nicht ein.

Und ganz wichtig, gerade bei essenziellen Dingen wie Business-Aufbau, Produktentwicklung oder Sichtbarkeit:

Sei dir bewusst, dass kostenloser Content seine Grenze hat. Wenn du einen Schritt weitergehen willst – und das wirst du ab einem bestimmten Punkt zwangsläufig – dann investiere auch in dich und dein Business.

 

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Inhalt

Aktionismus-Prokrastination

Aktionismus-Prokrastination? Ja, du liest richtig und nein, es ist weder doppelt gemoppelt noch schließt das eine das andere aus. Aktionismus-Prokrastination ist das bewusste Aufschieben von Aufgaben und To-Do´s. 

Statt aber an völlig unwichtigen Dingen zu arbeiten, nur um nicht das Wesentliche erledigen zu müssen, stürzen sich Aktionismus-Prokrastinierer voller Elan in 1.000 ganz wichtige andere Dinge. Und als wäre das noch nicht genug, die Dinge müssen auch alle gleichzeitig erledigt werden.

Das können dann schonmal Freebies zu mehreren Themen sein oder auch das wahllose Anmelden zu kostenlosen Webinaren, Challenges und Boot-Camps.

Fakt ist aber leider auch:

Selbst wenn wir es schaffen, all diesen kostenlosen Content zu konsumieren, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir am Ende für jede unserer vermeintlich wichtigen Herausforderungen auch eine Lösung finden?

Ganz ehrlich? Sie tendiert gen Null.

Und das liegt meistens gar nicht mal an der Qualität des Contents. Im Gegenteil, das Problem dabei liegt ganz woanders.

Nämlich bei dir. 

Übersprungshandlungen

Du lädst dir nicht das 10. Freebie herunter oder meldest dich für ein weiteres Webinar an, weil du weiterkommen willst.

Du machst dies, um von etwas abzulenken:

Deiner Orientierungslosigkeit.

Und dein Handeln hat auch einen Namen, Übersprungshandlung.

Immer dann, wenn wir nicht weiterwissen, wenn wir von etwas anderem ablenken wollen oder schlichtweg Angst vor den Konsequenzen unseres Tuns haben, verfallen wir in hektische Betriebsamkeit.

Und kaschieren damit den eigentlichen Grund dafür.

Indem wir uns nämlich einreden, wir wären ja superproduktiv, täuschen wir nicht nur unser Umfeld sondern auch uns selbst.

Nur um dann am Ende festzustellen, dass wir keinen Schritt weiter sind. Wie denn auch, unser Kernthema haben wir ja gar nicht angerührt.

Bevor du dich jetzt ertappt fühlst oder vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen hast:

Dieses Verhalten der Übersprungshandlung ist völlig normal. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Problematisch wird es erst dann, wenn du nicht mehr herausfindest und deine wichtigen Themen liegenbleiben.

Kostenloser Content ist nicht grundsätzlich schlecht

Versteh mich nicht falsch, kostenloser Content ist nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil, gerade am Anfang, wenn du noch geringe Einnahmen hast, können gratis Checklisten und Co. eine echte Unterstützung sein.

Ich selbst biete ja auch jede Menge frei zugängliche Inhalte (Blog, Podcast & Social Media) an, die meine Community unterstützen.

Darum geht es mir hier auch gar nicht. Es ist nicht der kostenlose Content an sich, es ist die Art, wie du ihn konsumierst.

Es macht keinen Sinn, sich x Freebies herunterzuladen und auf jedem gratis Webinar dabei zu sein, denn damit wirst du dich unweigerlich noch mehr verzetteln. Und ganz wichtig:

Deine wirklich wichtigen Baustellen wirst du damit garantiert nicht lösen.

 

Vor allem dann nicht, wenn du den kostenlosen Content als Ersatzhandlung völlig wahllos konsumierst und dich hinter ihm versteckst.

Denn das Problem dabei ist:

Du gehst viel zu viele Themen auf einmal an. Und du hörst/siehst vielleicht auch Dinge, die sich widersprechen.

Es ist also okay, kostenlosen Content zu konsumieren, aber immer nur den, der gerade für deine aktuelle Herausforderung relevant ist. 

Und dabei ist es wichtig, dass du wirklich Schritt für Schritt vorgehst und nicht anfängst, Freebies in der Schublade zu horten, nur weil du sie später mal gebrauchen könntest.

Denn sind wir mal ehrlich, wer kennt sie nicht, diese große Ablage P, in der Onlinekurse, Freebies und andere wichtige Dokumente ein trostloses Dasein fristen und auf Dauer in Vergessenheit geraten.

Schritt für Schritt ans Ziel

Und wenn wir dann von Herausforderungen sprechen, ist es mindestens genauso wichtig, diese zu priorisieren. Gerade dann, wenn du noch ganz am Anfang stehst.

Ich weiß, dass es schwer fällt, immer nur kleine Schritte gehen zu können, wenn alle doch sagen, dass man direkt durchstarten kann.

Aber ganz ehrlich: Ich kenne niemanden, der gleichzeitig sein komplettes Business aufgebaut und automatisiert hat. Vielmehr ist es doch so, dass wir alle irgendwie beim Thema Sichtbarkeit anfangen, Kennenlern-Produkte entwickeln und damit sukzessive unsere Reichweite steigern.

Und dann, nach und nach und vor allem mit einer Strategie fangen wir an, die verschiedenen Dinge auszubauen. Aus einer Willkommens-Serie wird ein kleiner Funnel, aus einem Kennenlern-Produkt eine ganze Angebots-Welt und aus regelmäßigen Einnahmen werden automatisierte Einkommensströme.

Damit entsteht erst gar nicht der Anspruch, alles auf einmal erledigen zu müssen. Du setzt dich viel weniger unter Druck und vor allem, dein Wachstum ist nachhaltig. Viel nachhaltiger und vor allem viel stressfreier, als wenn du alle Dinge gleichzeitig erledigen sollst.

Und das Wichtigste:

Du kommst endlich ins Tun, weil deine nächsten Schritten absolut klar sind. Die Chance, dich zu verzetteln, Dinge nicht zuende zu bringen sinkt deutlich höher im Gegensatz zu den vielen verschiedenen Baustellen. Und am Ende siehst du echte Ergebnisse!

Kostenloser Content hat seine Grenzen

Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Punkt, den wir beim Thema Freebies/Lead-Magneten gerne vernachlässigen:

Gratis Content hat seine Grenzen.

Niemand wird dir eine kostenlose Komplett-Lösung zur Verfügung stellen, mit der du ganz alleine ans Ziel kommst. 

Der Sinn dieser Freebies liegt ja gerade darin, die Nutzer auf kostenpflichtige Angebote aufmerksam zu machen.

Die meisten gratis Inhalte bieten also nur eine Lösung für einen ganz bestimmten, meist ganz kleinen Teilausschnitt an. Wenn du weitergehen willst, musst du investieren.

Und ganz ehrlich:

Ab einem gewissen Punkt wirst du nicht daran vorbeikommen, in dich und dein Business zu investieren.

Und vor allem, strategisch zu investieren und mit der gleichen Art und Weise wie beim Thema Freebies vorzugehen: Nämlich Schritt für Schritt und Herausforderung für Herausforderung.

Fehlende Wertschätzung und mangelnde Umsetzung

Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal meine Summit „Sichtbar. Anders. Online“ gestartet. Ziel dieses Events war es, den Teilnehmer*innen eine ganze Woche lang Tipps, Anleitungen und Impulse für ihr authentisches Marketing zu liefern.

Insgesamt 25 Speaker*innen hatten dafür exklusive Inhalte, viele davon als Live-Workshops, zur Verfügung gestellt. Maximale Umsetzung war also ein ganz essenzieller Baustein dieser Veranstaltung.

Und weil ich weiß, dass manchmal einfach auch das normale Leben dazwischen kommt, konnten alle Teilnehmer*innen alle Inhalte 48 Stunden im Replay anschauen, wenn sie es mal nicht in die Live-Veranstaltungen geschafft haben.

„Sichtbar. Anders. Online“ war also DIE Möglichkeit, sich im Bereich Online-Marketing und -Business weiterzubilden, ohne dafür investieren zu müssen. Außer Zeit natürlich.

Und dennoch habe ich festgestellt, dass nur ein Bruchteil der Teilnehmer*innen aktiv mitgemacht und umgesetzt haben.

Und der Grund dafür ist total simpel:

Fehlendes Commitment.

Kostenlosen Inhalten wird immer noch eher zurückhaltend begegnet. Es ist ja einfach, sich für etwas anzumelden und wenn man es dann doch nicht schafft, dann ist das eben so.

Aber sind wir mal ehrlich: Von nichts kommt auch nichts. Wenn es dir schon nicht gelingt, dich bei kostenlosen Inhalten zu committen, wie willst du auf Dauer ein erfolgreiches Business führen? 

Mangelnde Wertschätzung ist hier ein gutes Stichwort, denn es betrifft nicht nur die Wertschätzung dem Produkt gegenüber, sondern auch dir selber.

In diesem Jahr wird es aus genau diesem Grund keine kostenlosen Tickets mehr für die Summit geben. Ich will, dass die Teilnehmer*innen aktiv dabei sind. Ich will, dass sie das Beste für sich aus der Veranstaltung herausholen. Mit Commitment, dem richtigen Mindset und letztendlich auch dem Willen, die Themen anzugehen.

Und wenn genau das nur über die monetäre Schiene funktioniert, dann kann ich problemlos damit leben, wenn es dieses Mal nicht 400 Teilnehmer*innen werden. Denn ganz ehrlich: Lieber eine Handvoll Menschen, die wirklich was bewegen wollen als hunderte von Leuten, die sich nur eingetragen haben, weil es kostenlos war.

Das klingt hart, ich weiß, aber letztendlich ist das doch die logische Konsequenz aus dieser ganzen Gratis-Debatte:

Wir werden nicht umsetzen, wir werden keine Ergebnisse erhalten und wir werden auch nicht ans Ziel kommen, wenn wir nicht bereit sind, dafür einen Schritt weiterzugehen.

Das bdeutet übrigens nicht, dass ich keinen gratis Content mehr anbieten werden. Nein, auch in Zukunft kannst du bei mir hilfreiche Tipps, Tricks und Anleitungen zu den Themen Online-Marketing und -Business erwarten.

Ich möchte aber, dass du weißt, dass diese Inhalte ihre Grenze haben. Dass es an dir liegt, was du daraus machst. Und dass dir bewusst ist, dass du allein für dein Handeln und Tun verantwortlich bist.

Ich kann dich an die Hand nehmen, gehen musst du aber von alleine.

Meine Empfehlung für kostenlosen Content

Natürlich sollst du auch in Zukunft nicht auf kostenlosen Content verzichten. Im Gegenteil, ich selber freue mich ja auch, wenn meine Blogartikel gelesen, meine Podcast-Episoden gehört oder meine Social Media-Beiträge geteilt werden.

Was ich dir aber in Sachen gratis Inhalte mit auf den Weg geben möchte:

Verstecke dich nicht hinter dem 10. Freebie oder 3. Webinar, nur um dich nicht um die wirklich wichtigen Dinge in deinem Business kümmern zu müssen.

Frage dich gerade bei Freebies/Lead-Magneten, ob das Thema für dich aktuell wirklich relevant ist. Wenn nicht, dann trag dich auch nicht ein.

Und ganz wichtig, gerade bei essenziellen Dingen wie Business-Aufbau, Produktentwicklung oder Sichtbarkeit:

Sei dir bewusst, dass kostenloser Content seine Grenze hat. Wenn du einen Schritt weitergehen willst – und das wirst du ab einem bestimmten Punkt zwangsläufig – dann investiere auch in dich und dein Business.

 

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